Montag, 30. November 2015

Die Wahrheit über Vitamin D


Vitamin D ist ein Super-Nährstoff und schützt gegen eine ganze Reihe von Krankheiten, wie Krebs und Herzerkrankungen. Vitamin D (Cholecalciferol) spielt bei der Calcium-Aufnahme eine sehr wichtige Rolle. Es ist wichtig für die gesunde Funktion von Knochen, Muskeln, Nerven und Immunsystem. In unserer Haut kann mit Hilfe von ultravioletter Strahlung (UVB) Vitamin D3 gebildet werden. Vitamin D spielt eine wesentliche Rolle bei der Regulierung des Calcium-Spiegels im Blut und beim Knochenaufbau. Ein Vitamin-D-Mangel führt mittelfristig bei Kindern zu Rachitis und bei Erwachsenen zu Osteoporose.
Die Nahrungsaufnahme deckt meist nur 5 bis 20 % des Vitamin-D3-Bedarfs. Daher ist eine direkte Sonnenbestrahlung der Haut zur Vitamin D-Bildung unerlässlich. An sonnigen Sommertagen wird der Tagesbedarf allein hierdurch um ein Vielfaches gedeckt. In den Wintermonaten jedoch ist eine Bildung durch Sonnenexposition wegen des fehlenden UVB-Anteils im Sonnenlicht in Deutschland gar nicht möglich. Die im Sommer aufgebauten Vitamin-D-Reserven im Körper und die Nahrung sind dann alleinige natürliche Quellen.

Fensterglas absorbiert nahezu alle UVB-Anteile im Sonnenlicht und Sonnencreme behindert die Vitamin D-Produktion bereits bei LSF 8 um mehr als 97 %. Ein Solarienbesuch ist in der Regel nicht förderlich, da die Haut hier meist mit UVA- und nicht mit UVB-Licht bestrahlt wird.

Unter optimalen Bedingungen ist eine Viertelstunde Sonnenexposition von Gesicht, Händen und Unterarmen ausreichend für die Produktion von mehreren Tausend IE Vitamin D. Bei einer Ganzkörperbestrahlung kann der Tagesbedarf Vitamin D schon nach rund einer Minute erreicht werden. Die genaue Länge der erforderlichen Exposition ist abhängig vom Hauttyp. Je heller Ihre Hautfarbe ist, umso schneller können Sie Vitamin D bilden. Lebertran, Matjeshering, Räucheraal, Lachs, Sardine, Kalbfleisch, Hühnerei und Avocado sind Nährstoffe, die viel Vitamin D enthalten.

Vitamin D-Mangel
Zu den Hauptgruppen der Risikogefährdeten zählen vor allem alte Menschen, Menschen mit dunkler Hautfarbe und Menschen, die sich nur wenig oder gar nicht im Freien aufhalten.
Ältere Menschen ab 65 Jahren zählen zu den Risikogruppen, da im Alter die Fähigkeit der Vitamin-D-Syntheseleistung der Haut deutlich abnimmt. In kurzer Zeit kann so keine große Menge an Vitamin D mehr erzeugt werden. Chronische Erkrankungen wie Leberkrankheiten, Nierenerkrankungen oder Morbus Crohn sind ebenso als Hinderung der Vitamin-D-Aufnahme zu beobachten.

Es gibt eine Vielzahl an Symptomen eines Vitamin D-Mangels. Zu den Symptomen gehören:
  •  Müdigkeit
  •  verlangsamtes Denken
  • Winterdepression
  • Rachitis beim Kind
  • Osteoporose beim Erwachsenen
  • Verzögerter Durchbruch der Milchzähne
  •  Muskelschwäche 
  •  Schmerzen in den Knien und im Rücken
  •  Schlafstörungen
  • Neigung zu Knochenbrüchen
  • Erhöhte Infektanfälligkeit
  •  Erhöhte Reizbarkeit
  • Hautprobleme

Ein Hoher Vitamin-D-Spiegel schützt die Knochen vor Osteoporose: mehr als ein Viertel aller Deutschen über 50 Jahren sind betroffen. Sie brechen sich Knochen sehr leicht. Wirbelkörper, Hüfte und Unterarm werden oft gebrochen, aber es kann auch jeden anderen Knochen treffen.

Eine Vitamin-D-Bestimmung kostet zusammen mit der Blutentnahme und ärztlicher Beratung ungefähr 40- 50 Euro.